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Seidenmalerei: Fisch-Gardine

Wie ich ja schon in meinem gestrigen Beitrag angemerkt hatte, stand die letzte Woche im Zeichen der Seidenmalerei. Neben dem Namenskissen entstand auch eine neue Gardine für unser Badfenster-die alte war nach „nur“ 18 Jahren komplett zerschlissen:

Zur Erklärung für alle, denen Seidenmalen fremd ist:

Man spannt die Seide mit Dreizackstiften auf einen Holzrahmen

und trägt mit Konturenfarbe die gewünschten Umrisse auf. So wird die Seidenmalfarbe später am Verlaufen gehindert.

Das Konturenauftragen dauert so seine Zeit, besonders wenn es so viele Fische wie bei mir sein sollen. Man muss auch gut aufpassen, dass man die frische Konturenfarbe nicht verschmiert. Wenn die Konturen vollständig aufgetragen sind, sollte man nochmals alle auf Lücken kontrollieren, damit später keine Farbe austreten kann. Schließlich lässt man am besten über Nachtalles gut trocknen.

Nun kann man die Fische ausmalen,

anschließend malt man den Hintergrund. Ich habe mir dazu die Eigenschaft, dass die Farbe auf dem Stoff fließt zu Nutze gemacht und die Farbe an verschiedenen Stellen in unterschiedlichen Nuancen aufgetragen. So wird das Ganze lebendiger. Für besonderen Effekt kann man auch noch Salz auf die nasse Seide streuen.

Wenn alles getrocknet ist, wird das Salz entfernt, die Seidenfarbe  nach Angabe des Herstellers auf der Rückseite der Seide ( damit die Konturenfarbe nicht ans Bügeleisen klebt!) aufgebügelt und somit fixiert.

Gardine nähen und aufhängen! Fertig!

 

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